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Rade bei Hohenwestedt

Idyllisch - so könnte man in einem Wort die kleinste Gemeinde im Amt Mittelholstein beschreiben: Rade bei Hohenwestedt. Die Einwohnerzahl beläuft sich auf knapp unter 100, und diese verteilen  sich auf gerade mal 3 km2. Und trotzdem: Rade hat eine lange Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. 1568 wird erstmals die königlich-dänische Wassermühle genannt, die heute noch steht. Bauern der umliegenden 14 Dörfer waren verpflichtet, hier ihr Korn zu mahlen und dabei Abgaben zu leisten. Rade selbst taucht erst im Jahre 1602 in den Urkunden auf, wobei der Name auf eine “Rodung” hinweist.

Leuchtend rot prangt das Mühlrad mit seinen 14 Schaufeln auf dem Wappen der Gemeinde, die sich wenige Kilometer westlich von Hohenwestedt erstreckt. Der goldene Pferdekopf verweist auf die lange Tradition der Pferdezucht, heute gibt es in Rade ein Gestüt für Araber. Goldene Ähren erinnern im Wappen an die traditionell tief im Dorf verankerte Landwirtschaft. Jedoch fahren hier wie andernorts immer mehr Menschen als Pendler zur Arbeit in die Stadt. Am östlichen Rand der Heide-Itzehoer Geest, zwischen Nindorfer Höhen und Buckener Au gelegen, wird die Gemeinde vom Mühlenbach durchzogen. 

Seit seiner Renaturierung mäandert der Bach gemächlich durch das Gemeindegebiet und mündet schließlich in die Buckener Au. Auf seinem Weg kommt er an den romantischen Mühlenteichen vorbei, die einst so wichtig für die Wasserversorgung der Mühle waren. Rade befindet sich mitten im Naturpark Aukrug: Wenn Sie diesen Park auf Wanderungen oder Radtouren durchstreifen, dann übersehen Sie bitte dieses alte Dorf nicht. Die Gehöfte sind teils noch reetgedeckt und die alte Mühle wurde Mitte des 20. Jahrhunderts noch für die Stromerzeugung genutzt. Die historische Mechanik hat man ausgebaut - sie ist heute im Freilichtmuseum Molfsee zu besichtigen.

Machen Sie Rast in Rade und lassen Sie diese dörfliche “heile Welt” auf sich wirken. Die kleinen Alleen, durch die Gewässer schimmern, die wertvollen Feuchtwiesen und die alten Häuser mit ihren Mauern aus Backstein, der Dorfteich und der kleine Hofladen mit vor Ort produzierten Produkten: All diese Ausblicke und Eindrücke erschaffen zauberhafte Erinnerungen für all diejenigen, die sich darauf einlassen. 

 

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