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Nortorfer Land

Natur und Kultur vom Allerfeinsten


Eingebettet in eine wunderschöne Natur, ist das Nortorfer Land ein besonderes Kleinod in Mittelholstein. Die Region gehört schon zum Naturpark Westensee. Neben Wandern, Walken, Reiten, Schwimmen und Radfahren können Sie hier auch SwinGolf spielen. Bei aller Naturnähe, hier sind Sie nicht von der Welt abgeschnitten: In Nortorf befindet sich der geografische Mittelpunkt Schleswig-Holsteins. Kiel, Hamburg und Lübeck sind nicht weit. Die Autobahn A7 führt hier vorbei, und das Städtchen mit seinen knapp 7000 Einwohnern hat einen Bahnanschluss. Hier ist was los: Das Deutsche Schallplattenmuseum lockt ebenso Besucher an wie der sehenswerte Skulpturenpark. Mithilfe des gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrs kommen Sie auch ohne Auto in das Umland mit seinen außergewöhnlichen Naturschönheiten und kulturellen Highlights. Am Wardersee können Sie nicht nur monumentale Steinskulpturen bestaunen, sondern auch eine echte Arche Noah erkunden, den Tierpark Arche Warder. Ganz im Norden lohnt das klassizistische Gut Emkendorf einen Besuch. Ein ganz besonderes Highlight ist Bokel, das Dorf der Zirkuswagen. Gehen Sie auf Entdeckungsreise!

Nortorfer Land in den Naturparken Aukrug und Westensee

Idyllische Landschaften allerorten


Das Nortorfer Land ist nicht nur Tor zum Naturpark Aukrug unmittelbar im Süden, sondern bildet auch den südwestlichen Zipfel des weitläufigen Naturparks Westensee.

Mehrere malerische Seen liegen in der nahen Umgebung, die so schöne Namen tragen wie Brahmsee, Wardersee, Pohlsee, Borgdorfer See oder Lustsee. Unternehmen Sie mit dem Fahrrad doch die Fünf-Seen-Tour und springen an jedem See ins kühle Nass! Unterwegs können Sie das Museum „Alte Schoolkate“ in Langwedel besuchen. Mit viel Liebe fürs Detail wurde in dem reetgedeckten Fachwerkhaus von 1764 eine „Schoolstuv“ eingerichtet – eine Schulstube.

Durch das zauberhafte Bellerbektal in unmittelbarer Nähe des Nortorfer Skulpturenparks können Sie wandern und die Seele baumeln lassen. Dieses von Zwitschern und Rascheln erfüllte Biotop bietet sich an, um alles zu beobachten, was da kreucht und fleucht. Wandern Sie doch mal am naturbelassenen Bach Bellerbek entlang auf den schmalen, gewundenen Wegen. Sie kommen an Teichen, stattlichen Auwäldern, grasenden Rindern und dem idyllischen Dörfchen Schülp vorbei. Dies sind zwei besonders lohnenswerte Naturerlebnisse, doch es gibt noch viel mehr…

Alle Wege führen nach Thienbüttel.

Geografischer Mittelpunkt Schleswig-Holsteins.


Aufwändige Berechnungen haben ergeben: Der geografische Mittelpunkt Schleswig-Holsteins befindet sich in Nortorf, genauer im westlichen Stadtteil Thienbüttel. 30.000 „planerische Dreiecke“ wurden vom Landesvermessungsamt erstellt, um diesen Punkt an der Straße nach Brammer zu bestimmen. Eigentlich ein ganz unspektakuläres Fleckchen Schleswig-Holstein, mit Wiesen, Feldern, Bäumen und einem Zaun! Das Denkmal ähnelt einem Mühlstein und auch die Wappen von Stadt und Land prangen hier in voller Schönheit. Machen Sie doch einmal Rast auf einer der Bänke, um die weihevolle Atmosphäre zu erspüren!

Stadt der schwarzen Scheiben.

Ein Schallplattenmuseum mit Kultcharakter


Jahrzehnte lang wurden in der Stadt Schallplatten mit dem klangvollen Namen TELDEC gepresst. Begonnen hat dies im Jahre 1948, als die Firma Telefunken hier eine Lederfabrik umrüstete. 1950 kam der Zusammenschluss mit Decca. 1959 wurde von Schellack auf Vinyl umgestellt. Bis 1987 hat man hier sagenhafte 850 Millionen Schallplatten produziert. Kein Wunder, dass heute die Fans der charmant knisternden schwarzen Scheibe in das Deutsche Schallplattenmuseum pilgern. Dort gibt es noch viel mehr zu bestaunen: Wissen Sie, was ein Tefifon ist? Ein nostalgisches Abspielgerät für endlos scheinende Tonbänder langer Musikstücke! Auch glamouröse Musikboxen und eine Goldene Schallplatte für „Elvis Presly“ sind ausgestellt – inklusive Gravierfehler.
 

Steinpark Warder.

Riesenfindlinge als Skulpturen


Findlinge sind sehr große Steine, die während der Eiszeit über weite Strecken von den Gletschern transportiert wurden und dann Jahrtausende lang liegengeblieben sind. Der Bildhauer Ben Siebenrock hat diese faszinierenden Riesen als Werkmaterial für seine monumentalen Skulpturen quasi vor der eigenen Haustür entdeckt. Es gelang ihm, immer wieder neue erhabene Werke zu erschaffen. Im Steinpark Warder auf Gut Seehof können diese urtümlich und zugleich sehr zeitgemäß wirkenden Skulpturen erfahren werden.

Tierpark Arche Warder.

Seltene Nutztierrassen erleben.


Ein einzigartiger Naturerlebnisraum ist der Tierpark Arche Warder. Hier werden seltene Haus- und Nutztierrassen gehalten und vor dem Aussterben bewahrt. Wollen Sie Chinesische Maskenschweine, Exmoor-Ponys, Ungarische Steppenrinder, Walliser Schwarznasenschafe oder Indische Laufenten bewundern, kommen Sie hierher! Für Groß und Klein ist das ein unvergessliches Erlebnis, sogar übernachten kann man hier. Dieser Schutz durch Erhaltungszucht ist wahrhaft nachhaltig: Wenn Sie rückgezüchtete Auerochsen auf den Weiden Mittelholsteins sehen, stammen deren Ahnen höchstwahrscheinlich aus diesem ganz besonderen Tierpark.

Gut Emkendorf.

Klassizistisches Herrenhaus mit prachtvollem Englischen Garten.


Gut Emkendorf im Norden der Region ist ein echtes Kleinod. Der ursprünglich barocke Bau wurde später klassizistisch umgestaltet. Friederike Juliane Gräfin von Reventlow und ihr Gatte Friedrich Karl waren sehr kunstsinnig. Auf ihrem Musenhof empfingen sie berühmte Dichter und Denker wie Friedrich Klopstock oder Johann Caspar Lavater. Durch diese literarischen Salons galt das Gut Emkendorf bald als „Weimar des Nordens“. Ein Hauch davon ist bis heute spürbar: Das klassisch-schöne Gut Emkendorf mit seiner zauberhaften Parkanlage und der herrschaftlichen Allee versprüht den kultivierten Charme eines gehobenen Landsitzes: Savoir-Vivre im hohen Norden! Alljährlich finden hier Konzerte im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals statt.

Bokel.

Ein Dorf voller Zirkuswagen.


Wenn Sie den ganzen Zirkus des hektischen Alltags satt haben, fahren Sie doch mal nach Bokel! Hier haben sich seit Jahrzehnten Individualisten in Zirkuswagen eine Heimat geschaffen und wurden von den Dorfbewohnern schließlich auch akzeptiert. Um die 30 Zirkuswagen gruppieren sich heute um eine Wassermühle. Diese kunterbunte Mischung aus Wagen und Menschen aller Couleur ist schon so etwas wie ein Zirkus. Aber ein stiller Zirkus mit der Möglichkeit zum „Entschleunigen“, Runterkommen, die Natur und die frische Luft Genießen. Ein paar dieser Wagen kann man auch für einen Urlaub mieten. Aber eigentlich gelten die genannten Vorzüge für das gesamte Nortorfer Land!