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Erlebe echte norddeutsche Industriekultur

in Neumünster

Seit 1929 trägt Neumünster Fabrikschornsteine im Wappen. Denn die Stadt war stolz auf ihre Symbole von Kraft und Fortschritt. Mit der folgenden Weltwirtschaftskrise aber begann die industrielle Basis der Stadt zu bröckeln. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte sie zwar noch einmal einen großen Aufschwung. Doch insbesondere der Niedergang der Leder- und der Tuchindustrie in den 1960er Jahren beutelte Neumünster stark. In einem Jahrzehnt gingen mehr als 7.000 Arbeitsplätze in beiden Branchen verloren. Und die Stadt nahm mit einer Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent eine Spitzenstellung ein – der Durchschnitt in der Bundesrepublik Deutschland lag damals bei 0,9 Prozent. Ursache waren vor allem die hohen Arbeitskosten im Hochlohnland Deutschland. Heute ist Neumünster auch dank einer offensiven Ansiedlungspolitik dagegen wieder stark und vor allem krisenfester: ein vielfältiger Wirtschaftsstandort mit überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen – dank der verkehrsgünstigen Lage unverändert wichtig für die Logistikbranche.

© Sven Bardua

25 Stationen der Industriegeschichte

in Neumünster

  • Sven Bardua

    01 – Großflecken

    Der Großflecken ist das Herz der Stadt Neumünster. Mit seiner langgezogenen Dreiecksform verbindet er mehrere Fernstraßen und reicht an die Schwale heran.

    24534 Neumünster

  • Sven Bardua

    02 – Teich

    Der Mühlenteich in Neumünster, seit 1899 einfach nur als Teich bezeichnet, wurde vermutlich schon im 13. Jahrhundert angelegt.

    24534 Neumünster

  • Sven Bardua

    03 – Kath. Kirche St. Maria – St. Vicelin

    Die wachsende Industriestadt zog viele Menschen aus anderen Regionen, auch immer mehr Katholiken, an. Und während des Textilarbeiterstreiks 1888 stellten die Fabrikanten weitere Katholiken aus Schlesien und dem Eichsfeld als Streikbrecher ein.

    24534 Neumünster

  • Museum Tuch + Technik

    04 – Museum Tuch + Technik

    Das Museum Tuch + Technik dokumentiert die Entwicklung von der handwerklichen Tuchherstellung zur industriellen Produktion.

    24534 Neumünster

  • Sven Bardua

    05 – Kleinflecken

    Die städtischen Plätze Kleinflecken und Großflecken waren ursprünglich eigenständige Siedlungskerne, wobei es am eher abgeschiedenen, in einer Flussschleife gelegenen Kleinflecken immer etwas ruhiger zuging.

    24534 Neumünster

  • Sven Bardua

    06 - Mühlenhof

    Der Straßenzug Mühlenhof entstand nach 1890 gemäß Planungen des Unternehmers Franz Rohwer als zweites Villenviertel der aufstrebenden Industriestadt.

    24534 Neumünster

  • Sven Bardua

    07 - Papierfabrik

    Der schmucke Backsteinbau gehörte zu der Buntpapierfabrik Gottfried Möller & Söhne.

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  • Sven Bardua

    08 - Tuchfabrik Christian Friedrich Köster

    Die Tuchfabrik Christian Friedrich Köster in der Gartenstraße bietet herausragende Architektur – trotz des Umbaus 1975 zu einem Bürohaus.

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  • Sven Bardua

    09 - Tuchfabrik Julius Bartram

    1892 brannte das Werk der Tuchfabrik Julius Bartram in der Fabrikstraße nieder.

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  • Sven Bardua

    10 - Lederfabrik Hermann G. Schmid

    Neumünster ist in Preußen der größte Standort der Lederindustrie gewesen. Attraktiv für die Branche waren die zentrale Lage und die Nähe zum Hamburger Hafen, über den die Felle importiert wurden.

    24539 Neumünster

  • Sven Bardua

    11 – Lederwerke Adler & Oppenheimer AG

    Der Gewerbehof an der Wrangelstraße 34-36 hat eine wechselvolle Geschichte. Seit 1892 war hier die Kunstwollfabrik Voigt ansässig.

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  • Sven Bardua

    12 - Lederfabrik Emil Köster AG

    Zu Beginn der 1960er Jahre galt die Emil Köster AG in Gadeland als modernste und größte Fabrik für Bekleidungs- und Futterleder in Europa.

    24539 Neumünster

  • Sven Bardua

    13 - Gadelander Mühle

    Im Stadtteil Gadeland blieb eine Getreidemühle mit der Mühlentechnik vollständig erhalten.

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  • Sven Bardua

    14 - Rencks Park

    Die erste Dampfmaschine des Landes stand seit 1824 in Neumünster: in der Tuchfabrik Renck. Sie war auch die erste Volltuchfabrik am Ort.

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  • Sven Bardua

    15 - Holsten-Brauerei AG

    Holstenbier kam lange Zeit auch aus Neumünster: Die Holsten-Brauerei AG aus Altona hatte den Betrieb der Kommanditgesellschaft D. H. Hinselmann & Co. in der Brachenfelder Straße schon 1922 übernommen und zuletzt von 1965 bis 1971 kräftig investiert.

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    16 - Werkhalle der Textilfachschule

    Die Werkhalle war die mit Textilmaschinen ausgerüstete Lehrwerkstatt der 1947 gegründeten Textilfachschule.

    24534 Neumünster

  • Sven Bardua

    17 - AEG-Fabrik

    Die AEG-Fabrik für Niederspannungsschaltgeräte gehörte mit mehr als 1.500 Beschäftigten lange zu den Großbetrieben in Neumünster.

    24534 Neumünster

  • Sven Bardua

    18 - Wasserturm

    Sauberes Trinkwasser war einst nicht selbstverständlich. Erst 1899/1900 baute die Baltische AG für Licht-, Kraft- und Wasserwerke (heute Stadtwerke) in Neumünster eine zentrale Wasserversorgung.

    24534 Neumünster

  • Sven Bardua

    19 - Kraftwerk

    Im Jahr 1900 ging am jetzigen Standort das erste Elektrizitätswerk der Stadt in Betrieb.

    24534 Neumünster

  • Sven Bardua

    20 - Eisenbahn-Ausbesserungswerk

    Das Eisenbahn-Ausbesserungswerk Neumünster betreut vor allem die etwa 1.500 Intercity-Wagen der Deutschen Bahn.

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  • Sven Bardua

    21 - Chausseewärterhaus

    Von 1830 bis 1834 ließ König Frederik VI. von Dänemark, der damalige Landesherr, eine Chaussee von Altona nach Kiel bauen: die heutige Bundesstraße 4.

    24536 Neumünster

  • Sven Bardua

    22 - Bahnbetriebswerk

    Die Eisenbahn zählt traditionell zu den großen Arbeitgebern der Stadt. In den 1950er Jahren beschäftigten die Dienststellen des Eisenbahnknotens mehr als 3.000 Eisenbahner.

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  • Sven Bardua

    23 - Holstenhalle 1

    Neumünster ist seit langem ein Zentrum des Viehhandels. Bis heute werden Tiere in der Holstenhalle 1, dem ältesten Bau des Veranstaltungszentrums Holstenhallen, versteigert.

    24537 Neumünster

  • Sven Bardua

    24 - Gartenstadt

    Mit der Industrialisierung wuchs die Bevölkerung von Neumünster rasant. Die Stadt breitete sich mit Fabriken, Mietskasernen und Werkswohnungen aus.

    24537 Neumünster

  • Sven Bardua

    25 - Stadtwald

    Die durch Lärm und Dreck der Fabriken belasteten Bürger dürften den Stadtwald stets als grüne Oase genossen haben.

    24537 Neumünster

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