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10 - Lederfabrik Hermann G. Schmid

24539 Neumünster

Neumünster ist in Preußen der größte Standort der Lederindustrie gewesen. Attraktiv für die Branche waren die zentrale Lage und die Nähe zum Hamburger Hafen, über den die Felle importiert wurden.


Die Schwale diente den Fabriken in der Wrangelstraße als wichtige Ressource, weil bei der Verarbeitung von Tierhäuten viel Wasser benötigt wird. Die Arbeit in diesen Betrieben galt aber auch als besonders schädlich, weil außer der körperlichen Belastung der Umgang mit Chemikalien sowie mit heißem und kaltem Wasser, Dampf und Zugluft hinzukam. Schließlich verlagerte sich die arbeitsintensive Produktion nach Südeuropa und später in die Herkunftsgebiete der Rohstoffe. 1965 wurde die Lederfabrik Hermann G. Schmid geschlossen und ist seitdem ein Gewerbehof. Schmid hatte das Werk 1903 von der Lederfabrik Locht & Gier (1889 gegründet) übernommen und es 1905 -12 und 1920 -24 ausgebaut. Mit bis zu 1.000 Beschäftigten verarbeitete es vor allem Rinderhäute.

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© Sven Bardua

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