Reesdorf
Geschichte, Natur und Besonderheiten
Im idyllischen Oberen Eidertal liegt die Gemeinde Reesdorf. Gemütlich schlängelt sich der hier noch schmale Fluss durch das Tal. Er ist von Feuchtwiesen, Auenwäldern und Feldern umgeben. Heckrinder und Koniks werden Sie begrüßen, wenn Sie auf dem Eidertal-Wanderweg unterwegs sind. Koniks? Das heißt auf Polnisch „Pferdchen“. Diese Ponys sollen alten Wildpferdrassen ähneln. Die Heckrinder werden mit den ausgestorbenen Auerochsen verglichen. Auch seltene Vogelarten fühlen sich hier wohl. Dazu gehören sowohl Zugvögel, die vor Ort brüten, wie auch heimische Vögel. Der Eisvogel findet sich sogar im Wappen der Gemeinde.
Eine archaisch anmutende steinerne Brücke über die Eider wurde auf Veranlassung der dänischen Krone im Jahre 1803 errichtet. Außerdem befindet sich am Fluss der „Widder“. Das ist kein Tier mit Hörnern, sondern eine 80 Jahre alte Quellwasserpumpe, die mit Hydraulik funktioniert – und das bis heute. Vor Ort gibt es den Pferdefreizeitpark Eidertal mit einem abwechslungsreichen Parcours und eine Motorsportanlage. Nach Herzenslust wandern, radfahren oder reiten, das steht in diesem herrlichen Landschaftsschutzgebiet vor allem auf dem Programm.
Die landwirtschaftlich geprägte Gemeinde hat etwa 160 Einwohner. Zu Fuß sind Sie nach 3 Kilometern in Bordesholm, wo regionale Züge halten. Neumünster liegt 16 Kilometer südlich, Kiel im Norden ist ebenfalls schnell zu erreichen.

