Dorfgeschichte
Brammer im Nortorfer Land
Inmitten von Flüssen, Wäldern und Feldern liegt die kleine Gemeinde Brammer. Seit alters her ist das Dorf landwirtschaftlich geprägt. Es wurde im Jahre 1442 als „to brammer“ erstmals urkundlich erwähnt. Wahrscheinlich ist der Ort noch Jahrhunderte älter. Im Wappen prangt eine Brombeerranke, denn darauf bezieht sich der Ortsname auf Niederdeutsch. Einst wurden Rinder durch die Gegend getrieben, denn der Ochsenweg, eine wichtige Landverbindung nach Dänemark, führt hier vorbei.
Die Gemeinde mit etwa 350 Einwohnern befindet sich 15 Kilometer südlich von Rendsburg im Naturpark Aukrug. Die 12 Kilometer lange Brammer Au prägt den Ort und seine Umgebung. Die Mühlenbek und der Ehlerbach fließen ebenfalls durch die Gemarkung. Zwei schöne Waldgebiete mit einer großen Vielfalt an Flora und Fauna liegen hier, das Holtorfer Gehege und die Katzheide. Diese wald- und wasserreiche Gegend lädt zu Naturerfahrungen auf Wanderungen oder Radtouren ein. Das Rauschen des Wassers, Zwitschern der Vögel und Rascheln der Bäume im Wind erzeugen einen vielstimmigen, wohltuenden Klang. Sie können den Alltag hinter sich lassen und sich mit allen Sinnen erfreuen.
Bei aller Abgeschiedenheit ist die Gemeinde verkehrstechnisch gut angebunden. Weitere Ausflugsziele im Naturpark Aukrug, im benachbarten Naturpark Westensee und am Nord-Ostsee-Kanal befinden sich in der Nähe. Eine traditionsreiche Gaststätte freut sich über Ihren Besuch.

























