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Grauel

Wenn Sie bei Grauel an Grauen denken, dann liegen Sie vielleicht gar nicht so falsch. Denn eine Namensherkunft dieser ungefähr in der Mitte zwischen Rendsburg und  Neumünster gelegenen Gemeinde geht so: Vor vielen Jahrhunderten errichteten in der Gegend die Köhler ihre Meiler. Und so sahen die Menschen in der Ferne die Holzkohle glimmen und kommentierten: “Das ist gruelich”, womit man eben nicht das furchterregende Grauen meinte, sondern so etwas wie das Morgengrauen als Zeichen von Helligkeit, von nahender Hoffnung und Wärme, die die Holzkohle erzeugen konnte. 

Vielleicht hat der Name Grauel aber auch etwas mit dem niederdeutschen “Groof” für Graben zu tun, denn Gräben wurden hier, im heutigen Naturpark Aukrug, in den vergangenen Jahrhunderten viele gegraben. Jedenfalls geht die Erwähnung von “Growel” bis ins Jahr 1349 zurück, als der Ort erstmals im Itzehoer Klosterarchiv genannt wurde. Heute leben in Grauel knapp 270 Menschen, und die leben zwischen Berg und Tal,  jedenfalls was man im eigentlich flachen Mittelholstein dafür hält. 

Der höchste der eiszeitlich aufgeschobenen Berge im Gemeindegebiet erreicht immerhin 65 m über dem Meeresspiegel. Die Niederungen der Bückenau mit ihren feuchten Auenwäldern und Wiesen bilden das andere Extrem. Köhler mit glimmenden Meilern kann man sich in den Wäldern durchaus vorstellen, wenn man einen Spaziergang in der wildromantischen Natur Grauels unternimmt. Zu den Besonderheiten der Gemeinde gehört auch der überregional bekannte Kräutergarten im Ortsteil Altenjahn: ein echtes Refugium für alle Sinne, das von Traute Struve gehegt und gepflegt wird und das ganze Jahr über einen Besuch wert ist.

Kombinieren Sie doch einen Besuch dieses zauberhaften Gartens mit einer Wanderung durch die Bückener Au und herrlichen Ausblicken in die weite Landschaft. Heute gibt es von ehemals über zwanzig Bauernhöfen in Grauel nur noch zehn, aber dafür lockt das Angebot von Ferien auf dem Bauernhof. Im Eichenhof gibt es auch einen Hofladen mit lokalen Produkten. Ein Gestüt für Islandpferde und ein Pensionsstall werden alle begeistern, die das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde finden. Seit 2015 ist Grauel Mitgliedsgemeinde im Naturpark Aukrug, der mit vielen Attraktionen lockt, die den Naturliebhaber sanft umschmeicheln.

 

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