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Dorfgeschichte

Timmaspe im Nortorfer Land

Die holsteinische Geest ist in großen Teilen von weitläufiger Heide geprägt. Ursprünglich vorhandene Wälder wurden schon in vorgeschichtlicher Zeit großflächig abgeholzt und verfeuert, um das leicht abbaubare Raseneisenerz zu verhütten. Dieses fand sich nicht nur als Gesteinsbrocken im Boden, sondern auch im Torf. Die Eisenzeit hatte ihren Preis, noch bis ins 19. Jahrhundert gab es hier nur wenig Wald. Zwar hat man versucht, manche Gebiete aufzuforsten, doch mittlerweile stehen die noch vorhandenen Heideflächen selbst als unverzichtbare und wunderschöne Naturlandschaften unter Schutz.

Die Gemeinde Timmaspe liegt mitten in so einem Heidegebiet, in dem teils wieder Wald wächst. Das Dorf gehörte im Mittelalter einem Timmo und Espen standen hier. Unter dem Namen „Tymmenaspe“ taucht der Ort im Jahre 1320 auf: Aspe bedeutet nichts anderes als Zitterpappel.

Heute leben in der Gemeinde knapp 1100 Einwohner, die häufig nach Neumünster zum Arbeiten pendeln, das nur acht Kilometer südöstlich liegt. Die Stadt Nortorf ist knapp fünf Kilometer entfernt. Früher waren die meisten Menschen Bauern, und immer noch befinden sich viele Felder auf der Gemarkung. Nur die Heide mit ihren wenig fruchtbaren Böden konnte kaum landwirtschaftlich genutzt werden. Diese wird heute als Naturlandschaft geschätzt. Lohnenswerte Wege führen hier hindurch. Timmaspe befindet sich im Naturpark Westensee, der mit abwechslungsreichen Landschaften und tollen Erholungsmöglichkeiten lockt. Wandern, radeln und reiten können Sie hier. Zur Abkühlung lädt das beliebte dörfliche Freibad ein. In der Gaststätte vor Ort werden hochwertige Speisen für Sie zubereitet.

Eine Besonderheit für Tierliebende hat die beschauliche Gemeinde zu bieten: In Timmaspe befindet sich seit 1981 der größte Tierfriedhof Europas. Menschen aus ganz Norddeutschland kommen hierher, um ihre Haustiere würdevoll zu bestatten. Sie finden hier einen Ort, um ihrer tierischen Lieblinge gedenken zu können. Das Dorf selbst ist jedoch höchst lebendig: Jung und Alt wohnen hier. Es gibt einen Kindergarten und eine Grundschule, außerdem zwitschern die Vögel.

Impressionen

aus dem Nortorfer Land