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Dorfgeschichte

Krogaspe im Nortorfer Land

Nordwestlich an die Stadt Neumünster grenzt die kleine Gemeinde Krogaspe. Um 1200 erstmals erwähnt, bedeutet der Name, dass das Dorf in einem stillen Winkel inmitten von Espen lag. Espen sind Zitterpappeln und Krog oder Krooch ist ein niederdeutsches Wort für ein abgelegenes Stück Land. So abgelegen ist das Dorf mit seinen 430 Einwohnern heute nicht mehr. Eine Autobahn mit Auffahrt streift das Gemeindegebiet: Der Ort eignet sich also sehr für Pendler, die das Landleben lieben, aber in einer der umliegenden Städte arbeiten.

Krogaspe wird zum Großteil immer noch von der Landwirtschaft geprägt. Im Wappen ist ein niederdeutsches Fachwerkhaus abgebildet. Ein wunderschönes, reetgedecktes Bauernhaus hat die Zeiten tatsächlich überdauert und schmückt das Ortsbild. Verschiedene hochwertige Handwerksbetriebe beweisen, dass die Gemeinde nicht von gestern ist. Selbst in vergangenen Jahrhunderten war das Dorf nicht hinterm Mond daheim, denn der Ochsenweg führte hier hindurch. Ganze Herden von Mastrindern wurden von Dänemark Richtung Elbe getrieben und gaben sicherlich ein beeindruckendes Bild ab.

Der heutige Ochsenweg ist ein Radfernweg, der auf seiner östlichen Route durch die Gemarkung führt. Hier fahren Sie durch eine beschauliche Landschaft mit Wäldern, Wiesen und Knicks, den typischen Wallhecken zur Begrenzung der Felder. Auf dem Gemeindegebiet befindet sich außerdem das Dickmoor. Hier entdecken Sie Torfmoose, Birkenhaine und mit etwas Glück seltene Vögel. All diese Naturschönheiten können Sie auf Spaziergängen oder Radtouren erleben. Allerdings sind die namensgebenden Zitterpappeln heute nicht mehr die vorherrschende Baumart hier.

Der Forellenteich und zwei weitere kleine Seen außerhalb des Dorfes laden zum Angelvergnügen ein. Der Bach Aalbek fließt vorbei. Westlich an den Forellenteich angrenzend befindet sich der weitläufige, gepflegte Golfpark Krogaspe. Auf dem 18-Loch-Platz oder dem 9-Loch-Kurzplatz können Sie diesem meditativen Sport frönen. Im Golfclub sind Trainer beschäftigt, Unterricht kann gebucht werden. Vor Ort gibt es ein Bistro, in dem kleine Speisen sowie Kaffee und Kuchen angeboten werden.

Impressionen

aus dem Nortorfer Land